Neuseeland

Fifty shades of green

In 8 Nächten über Neuseelands Nordinsel? Klingt kurz, ist es auch! Für einen ersten

Eindruck reicht es aber trotzdem aus. Wer die Filme „Herr der Ringe“ oder „Hobbit“ nicht gesehen hat, kann sich nicht vorstellen wie schön Neuseeland ist. Gott sei Dank hat man ja auf dem Flug genug Zeit sich alle 6 Filme hintereinander anzusehen ...


So wird es nicht langweilig und man ist gut vorbereitet.


Am 01.06. flogen wir also von Frankfurt über Singapur nach Auckland. Am 03.06. gegen 10:00 Uhr Ortszeit erreichten wir etwas übernächtigt Auckland. Die sogenannte „Stadt der Segel“ liegt in der schmalsten Stelle der Nordinsel eingebettet zwischen Pazifik und Tasmanische See. Wo immer man sich in Auckland aufhält, ist das Meer nicht weit. Es gibt ein vielfältiges Angebote an Ausflügen zu vorgelagerte vulkanischen Inseln und Naturreservate. Die Stadt selbst bietet natürlich auch alles vom Shoppingerlebniss bis zum kulinarischen Highlight. Deshalb genossen wir unseren ersten Abend in Neuseeland auch mit einem Dinner im „Sky Tower Auckland“. Mit seiner Höhe von 328 Metern ist er der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre und beherbergt ein ganz ausgezeichnetes Restaurant in seiner Spitze.


Am nächsten Tag starten wir unsere Rundreise über die Nordinsel. In Matakohe besuchten wir zuerst das Pionier- und Kauri-Museum um uns umgehend über die Geschichte des Landes sowie der Kauriholzes zu informieren. Mit diesem Wissen gewappnet brachen wir auf zum Waipoua-Wald. Dort steht der imposante „Tane Mahuta“, der Gott des Waldes, der mittlerweile auf ein Alter von rund 2.000 Jahre geschätzt wird. Zusammen mit den kalifornischen Redwoods zählen die Kauris zu den mächtigsten Bäumen der Erde. Das Ziel des Tages war Pahia im Gebiet der Bay of Islands.


Am nächsten Tag bestiegen wir ein Ausflugsboot und begaben uns auf eine Tagesreise
durch das Inselgewirr der traumhaften Buchten. Die Fahrt ging bis hinaus aufs offene
Meer, nach Cape Brett und sogar durch das bekannte „Hole in the Rock“. Zwischendurch
wurden wir von großen Delfinschulen begleitet und konnten sogar erleben wie die
schlauen Tiere zusammen jagten.

Am Tag darauf fuhren wir von der Bay of Islands über den Highway 1 durch die hügelige
Provinz Northland zurück nach Auckland. In der Mission Bay legten wir eine Mittagsrast in einem der unzähligen kleinen Restaurants ein. Danach ging es weiter nach Süden über die Bombay-Hills zur Coromandel-Halbinsel. Zur Nacht kehrten wir im Hotel Puka Park in Pauanui ein. Dieses abgeschiedene Resort wurde in 10 Hektar Buschland hineingebaut. Es ist urgemütlich und trotzdem luxuriös mit einem kleinen Pool nebst Sauna ausgestattet und bietet mit seiner Hanglage einen traumhaften Blick über die Naturlandschaft bis hinunter zum Meer.


Weiter ging die Reise auf der Coromandel-Halbinsel. Alte Goldmienen, Kauri-Bäume,
kleine Kunstgalerien, versteckte Wasserfälle und herrliche Aussichtspunkte wie der Mount
Paku wollten entdeckt werden. Die insgesamt 400 Kilometer lange Küste bietet ungezählte Sandstrände. Wir besuchten die beiden berühmtesten, den Hot Water Beach und Cooks Beach. Weiter nach Süden besuchten wir noch die Bay of Plenty, das größte
Kiwifruchtanbaugebiet des Landes.

 

Ziel der Etappe war Rotorua, das Thermalzentrum Neuseelands. Den Schwefelgeruch, der über der Stadt liegt, kann man schon aus einiger Entfernung wahrnehmen. Der Kurort ist berühmt für seine heißen Quellen, blubbernden Schlammlöche und Geysire. Außerdem ist er das Zentrum der Maori Kultur in Neuseeland. Ein Besuch des Kulturzentrums „Te Puia“ ist da ja wohl Pflicht. Wie haben die Maori früher gelebt? Wie haben sie die heißen Quellen genutzt? Woraus ihre Trachten gewebt? Was bedeuten die riesigen Schnitzereien? Es gibt dort viel zu entdecken.


Mindestens genau soviel erleben kann man mit der Skyline Gondola Rotorua auf dem
Gipfel des Mount Ngongotaha. Mit der Gondel geht es zuerst rauf auf den Berg.
Oben an der Station gibt es viele Dinge zu tun. Mit lustigen „Luges“ kann man auf drei
verschiedenen Strecken ähnlich wie bei einer Sommerrodelbahn den Berg wieder
hinabfahren um dann mit einer Seilbahn wieder hinaufbefördert zu werden.
Außerdem gibt es eine 380 Meter lange Zipline die mit atemraubenden 80km/h knapp über den Baumwipfeln entlangführt und kurz vor Schluss in einem 10 Meter Freifall endet.
In der „Sky Swing“-Schaukel kann man Bungy umgekehrt machen. Man lässt sich halt in
den Himmel schießen, anstatt irgendwo herunter zu springen. Das Ergebniss ist fast das
gleiche...


Wer sein Mountainbike dabei hat oder sich ein mietet kann diverse anspruchsvolle Tracks
rund um den Berg befahren. Das Angebot ist für einen Tag fast schon zu Groß.
Insgesamt gibt es in und um Rotorua ein riesiges Angebot an Ausflügen und Tätigkeiten.
Hier nur einige Beispiele: Rotorua Canopy Tours (Zipline), Waimango Volcanic Valley (eine
Wanderung in einer geothermal aktiven Landschaft), Bungy-Jumping, Rafting, Motocross,
Zorbing, Bootstouren auf den rund 18 Seen in der Umgebung von Rotorua, Wellness im
Polynesian Spa oder in einem Mud Spa (Schlamm-Spa). Das ist nur ein Bruchteil der möglichen Aktivitäten.

Natürlich unternahmen wir auch einen Ausflug nach Matamata. In circa einer Stunde
Fahrzeit von Rotorua aus erreicht man das Auenland aus dem „Herr der Ringe“.

Die Hobbitstadt Hobbiton ist einer der Drehorte des Filmtrilogie kann nicht nur besichtigt
werden. Im Lokal „Green Dragon“ kann man auch wie Frodo und seine Freunde
hobbitmäßig speisen. Nach Einbruch der Dunkelheit bekommen alle Besucher Laternen
und begeben sich erneut auf eine Tour durch die Filmkulisse. Im Dunkeln wirkt es
nochmals ganz anders als bei Licht, da man nun ja die Besucher nicht mehr erkennt
sondern nur noch Lichter in der Dunkelheit sieht. Das könnten ja jetzt auch Hobbits ein,
oder? Dieser Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt.


Zum Ende unseres viel zu kurzen Aufenthaltes in Rotorua nahmen wir uns ein Campmobil
und fuhren zurück Richtung Auckland. Auf dem Weg besuchten wir die Waitomo Caves.
Hier nahmen wir Teil an einer geführten Tour durch die „Glowworm Caves“. Es gibt ein
ganzes System an Höhlen aber nicht alle beherbergen die Glowworms, die an den
Wänden und der Decke der Höhlen sitzen und mit Ihrem Licht versuchen Insekten
anzulocken. Durch einige Höhlen fließt ein Fluss und dort wird auch „Blackwater Rafting
angeboten. Bei diesem lustigen Ausflug verbringt man mehrere Stunden in einem
Neoprenanzug und einer Grubenlampe auf dem Kopf im stockfinsteren nur mit einem
Gummiring unter dem Allerwerteste damit zu dem Flusslauf mitsamt seiner
Stromschnellen und kleinen Wasserfällen zu folgen. Alternativ kann man auch ca. 6-7 Meter über besagtem Fluss an den Felsen der Höhlen entlang klettern. Natürlich angeseilt aber auch mehr oder weniger im Dunkeln. An einigen Stellen hängen dicke Seile herum, mit deren Hilfe man dann bis zur nächsten Höhlenwand mit Festhaltemöglichkeit schwingen muss. Lustig, diese Neuseeländer!


Völlig ungefährlich fuhren wir unsere Camper zurück nach Auckland und verbrachten noch einen letzten schönen Abend mit einem Essen im Restaurant „Matterhorn“ in Auckland. Tags darauf ging es dann leider schon zurück über Singapur nach Deutschland.
Aber schön war´s!!!

Fazit:

Neuseeland: jederzeit und immer wieder gerne!

 

 

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